Workshop: Spiroergometrie in Theorie und Praxis

Das Institut für Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung - Fokus:Diagnostik - richtet regelmäßig Workshops und Seminare zu den Themen Spiroergometrie und Leistungsdiagnostik im Ausdauer- und Gesundheitssport aus.
Der nächste Workshop findet am 24.11. & 25.11.2018 in Jülich statt.
Der Workshop vermittelt neben den theoretischen Grundlagen wichtige praktische Anwendungsbeispiele und detaillierte Einblicke in die Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik, der Spiroergometrie und der Laktatanalyse.
Die Leistungsdiagnostik ist eine wichtige Grundlage für die sinnvolle Gestaltung des Trainingsprogramms für Gesundheits- und Ausdauersportler. Wir bieten Ihnen in unserem zweitätigen Workshop die Gelegenheit unterschiedliche Methoden der modernen Leistungsanalyse kennenzulernen. Erfahren Sie mehr über den gezielten Einsatz der Spiroergometrie (Atemgasanalyse) und der Laktatdiagnostik im Sport. Neben ausführlicher Theorie zu diesen Themen legen wir großen Wert auf die praktische Umsetzung und Analyse von eigens durchgeführten Leistungstests.

 

Themenschwerpunkte des Workshops sind u.a.:

• Physiologische Grundlagen des Energiestoffwechsels
• Laktat zur Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit
• Spiroergometrische Parameter zur Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit
• Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten
• Erarbeitung von Trainingsempfehlungen und Trainingssteuerung anhand der Testdaten
• Darstellung und Diskussion verschiedener spiroergometrischer Testprofile

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter www.fokus-diagnostik.de oder per Mail an info@fokus-diagnostik.de.

Anmeldung Workshop 2018


Aktionsbündnis Demenz

Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich

 

Im Aktionsbündnis „Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich“ haben sich verschiedene Kooperationspartner zusammengeschlossen, deren gemeinsames Ziel es ist, die Versorgung und Betreuung demenziell veränderter Menschen in Jülich zu verbessern und dauerhaft sicherzustellen und den pflegenden Angehörigen Beratung, Unterstützung und Entlastung bei der häuslichen Versorgung des Erkrankten zu bieten.

Im Rahmen des Aktionsbündnisses arbeiten professionelle Fachkräfte aus Medizin, Pflege, Beratung und Ehrenamt und Selbsthilfe im engen Austausch zusammen und initiieren Projekte und Veranstaltungen um eine breite Öffentlichkeit in Jülich über das Krankheitsbild der Demenzen zu informieren und für die Bedürfnisse demenziell veränderter Menschen zu sensibilisieren.

Im Herbst 2014 wurde das Aktionsbündnis aufgenommen in das Bundesförderprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Bis 2016 entstehen deutschlandweit 500 lokale Allianzen, eine davon in Jülich. Die Projektleitung für die „Lokale Allianz für eine demenzfreundliche Stadt Jülich“ ist im Amt für Familie, Generationen und Integration, Stadt Jülich, angesiedelt. Informationen sind zu erhalten unter Telefon 0 24 61 63 239 (Beatrix Lenzen) oder E-Mail: BLenzen@juelich.de

Gefördert vom

 

Weiterbildungsverbund

im Jülicher Land

 

Niedergelassene Ärzte des Gesundheitsverbundes Jülicher Land (GVJL e. G.), St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich und St. Josef-Krankenhaus Linnich kooperieren bei Aus- und Weiterbildung

Dieser Zusammenschluss der beiden Krankenhäusern mit den weiterbildenden Hausarztpraxen hat es sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen einer sogenannten Verbundweiterbildung in der Allgemeinmedizin, Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten von Beginn an eine komplette 5-jährige Weiterbildung anzubieten, die in stationären und ambulanten Weiterbildungsstätten in unserer Region abgeleistet wird.
Das Konzept bietet für den gesamten Zeitraum eine strukturierte, qualitativ hochwertige Weiterbildung bis zur Zulassung zur Prüfung zum Erwerb der Facharztbezeichnung „Allgemeinmedizin“.
Vorteil der Verbundweiterbildung ist, dass ein komplettes Modell für die fünf-jährige Weiterbildungszeit angeboten wird. Die Weiterbildung kann in unserer Region sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich ohne Wohnortwechsel und mit individueller Betreuung absolviert werden. Auch die Möglichkeit einer Praxisübernahme wird angestrebt.
Das Land NRW hat ein „Aktionsprogramms zur Stärkung der hausärztlichen Medizin und Versorgung" zur Förderung der allgemeinmedizinischen Versorgung ins Leben gerufen.
In vielen Regionen unseres Landes haben sich Krankenhäuser und Praxen, die über eine Weiterbildungsbefähigung verfügen, zusammengeschlossen, so auch in unserem GVJL-Gebiet. Die Beteiligten treffen sich in regelmäßigen Abständen und erörtern, wie sie den Hochschulabsolventen den schwierigen Schritt in die Hausarztniederlassung erleichtern können. Hierzu gehören
•    Hospitationszeiten in den Praxen,
•    die zeitliche Koordination der einzelnen Weiterbildungsabschnitte
•    Unterstützung bei der Wohnungssuche, der Suche eines Kita-Platzes
•    Finanzielle Unterstützung
•    Beratung in Niederlassungsfragen
•    Möglichkeit der Teilnahme an Fortbildungen und Qualitätszirkeln
und vieles mehr.  Aufgrund der guten Zusammenarbeit aller medizinischer Dienstleister in unserer Region ist die Realisierung dieser Maßnahmen nicht schwer. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass die Sorge, nicht ausreichend Nachwuchs für die allgemeinmedizinischen Praxen zu finden, mehr als berechtigt ist.  In den nächsten Jahren werden viele Hausärzte aus Altersgründen ihre Tätigkeit aufgeben, die Zahl der Interessenten für eine etwaige Nachbesetzung hinkt massiv hinterher. Es wird auch sicherlich noch lange dauern, bis die Abhilfebemühungen der Politik hier greifen.
Solange sind wir gefordert, mit Hilfe der genannten Aktivitäten unseres Weiterbildungsverbunds die Attraktivität unserer Region zu erhöhen und damit die medizinische Versorgung unserer Region zu sichern.
Damit diese Zusammenarbeit dann auch erfolgreich Früchte tragen und sich der Unterstützung durch die Ärztekammer Nordrhein sicher sein kann, wurde dieser Weiterbildungsverbund Jülicher Land am
Mittwoch, den 23.Januar 2013, offiziell aus der Taufe gehoben.
Herr Bernd Zimmer, Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein, unterstützt durch den Projektleiter, Herrn Karl-Dieter Menzel, überreichten den teilnehmenden Krankenhäusern und Praxen ihre Urkunden.
Herr Zimmer bestätigte in seiner Ansprache das oben genannte Nachwuchsproblem, machte aber allen Beteiligten Mut, durch entsprechende Unterstützungsmaßnahmen dem Problem zu begegnen. Nicht unerwähnt ließ er die Feminisierung in der Ärzteschaft, mit anderen Worten die deutliche Zunahme der Frauen bei den Studienabsolventen.  Diese Entwicklung habe zu einem Paradigmenwechsel geführt, wodurch sich das klassische Berufsbild des niedergelassenen Arztes in den letzten Jahren verändert hat.
Heute ist kaum noch jemand bereit, rund um die Uhr Bereitschaftsdienst abzuleisten, dabei seine Familie und private Interessen in den Hintergrund zu stellen. Dieser Anspruch an die sogenannte Work-Life-Balance kollidiert mit den traditionellen Vorstellungen der Gestaltung einer Hausarztpraxis. Gerade in diesem Konflikt bietet der Gesundheitsverbund mit seiner Notdienstorganisation, aber auch der Weiterbildungsverbund mit der Verbesserung der Kooperation, Abhilfe.

In einer Zeit ständiger und schneller Veränderung im Gesundheitswesen bedarf es einer ebenso schnellen und angemessenen Reaktion aller Beteiligten, was nur durch eine gut funktionierende Kommunikation und eine gelebte Zusammenarbeit ermöglicht wird.
Wir im Jülicher Land dürfen uns glücklich schätzen, früh genug durch Schaffung geeigneter Strukturen die Basis zur Umsetzung dieser Ziele zu haben.


Tietze & Pozo

Helfende Hände im Praxisalltag

Seit 1988 vertreibt TPM ein breites Spektrum  erstklassiger Artikel, vom Verbandsmull bis zum Beatmungsgerät und gilt als Garant für Hochwertigkeit und Zuverlässigkeit.

Attraktive Einkaufskonditionen für unsere Mitglieder mit der Möglichkeit individueller Preisgestaltung.

www.tpm-alsdorf.de